15.02.2003
Strategie und Prozessorientierung zahlen sich aus
Die Dell Computer Corp. setzt sich mit ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell weiter von ihren Rivalen ab. Im vierten Quartal 2002 konnte der nach Hewlett-Packard zweitgrösste Hersteller von Personalcomputern den Reingewinn um 32% auf 603 (i. V. 456) Mio. $ oder 0.23 (0.17) $ je Aktie verbessern. Der Umsatz nahm um 21% auf 9.74 (8.06) Mrd. $ zu. Die Auslieferung von PC, Servern, Speichern und andern Erzeugnissen nahm auf Kosten der Konkurrenz um 25% zu. In den besonders rasch wachsenden Märkten Chinas, Japans, Frankreichs und Deutschlands wurde eine Zuwachsrate von 39% verzeichnet. Bei den PowerEdge-Servern betrug das Wachstum 28%, bei Speichern 87% und bei den Notebooks Inspiron und Latitude 33% oder dreimal mehr als die Branche im Durchschnitt.
Im vollen Geschäftsjahr erzielte Dell auf einem Umsatz von 35.4 (31.2) Mrd. $ einen Reingewinn von 2.12 (1.78) Mrd. $ oder 0.80 (0.65) $ je Anteil.
Dell sieht keinerlei Anzeichen für einen baldigen Konjunkturaufschwung oder ein Ende der Flaute im Technologiebereich. Dies sei allerdings keine Entschuldigung für schlechte Ergebnisse, meinte Finanzchef James Schneider.
Für das laufende Quartal prognostiziert Schneider einen leichten Umsatzrückgang um 3% auf 9.5 Mrd. $ und einen unveränderten Gewinn von 0.23 $ je Aktie.
Quelle: vgl. NZZ 15.2.2003
